Bali und Singapur

Sooooo, hier ist der letzte Beitrag zu meiner Reise. Nun waren wir raus aus Australien, zwar irgendwie nicht offiziell, da wir keinen Ausreisestempel bekommen haben, aber physisch waren wir auf einem anderen Kontinent. Psychisch war ich mir da noch nicht so ganz sicher. Bei mir dauert das immer ein bisschen, bis ich realisiere, dass ich wo anders bin. Natürlich war da auch wieder mal eine Zeitumstellung. Juhu!
In Bali sind wir erst nach Mitternacht angekommen und sowieso erst nach 1 aus dem Flughafen raus. Dank der Immigration, aber dafür mussten wir nichts für unser Visum zahlen. Zu unserem Glüch wurden wir von einem Fahrer abgeholt, der uns zu unserem Zimmer brachte. Welch Luxus!
Am nächsten Tag wollten wir den Strand Jimbaran erkunden und etwas entspannen. Naja, das mit dem Entspannen ging nicht ganz so gut.

Bali

Unsere eigentliche Idee war es ja einen Spa-Tag in Bali zu machen. Uns massieren und gut gehen zu lassen. Leider hatten wir nichts seriöses auf die Schnelle gefunden und sind einfach nur an den Strand gefahren. Also riefen wir uns ein Uber-Taxi. Das erste erreichte uns irgendwie nicht, also riefen wir noch eines. Auch dieses suchte ewig unsere Adresse, da wir scheinbar etwas versteckter wohnten. Naja, endlich zusammengefunden ging es dann endlich zum Strand. Angekommen waren wir etwas enttäuscht – ich zumindest. Laut Erzählungen soll der Strand und das Meer super schön und paradiesisch sein. Also was ich vorgefunden habe, war ein einfacher Strand, der nicht ganz sauber und bei weitem nicht so blau wie in Australien war. Aber wir ließen uns nicht die Laune verderben, suchten uns ein ruhiges Plätzchen und legten uns hin. Einmal gingen wir auch ins Wasser, welches sehr sehr sehr wellig war. Wir vermuten ja, dass es nur nicht so schön war wegen der Regenzeit. Dafür hatten wir den Strand, zumindest zu Beginn, fast für uns alleine.

Um doch etwas Luxus zu genießen, hatten wir uns in ein Strandrestaurant gesetzt und uns mit Köstlichkeiten verwöhnen lassen. Im Nachhinein sind wir drauf gekommen, dass dies schon ein Teil des Interkontinental Hotels war. Zu Letzt gingen wir noch etwas den Strand ab und holten uns dann wieder ein Uber um zurück zu fahren und wieder unsere Koffer zu packen für Singapur. Tja, dieser Fahrer hat sich absolut verfahren und fragte UNS immer wieder nach dem Weg. Wir waren nicht mal 20 Stunden in Bali und hatten natürlich keine Ahnung wo wir nun war und wohin wir müssen. Es war zeitweise der Horror, da wir auch Angst hatten, zu spät zum Flughafen zu kommen. Nach ewigem hin und her und etlichen Erklärungsversuchen später, sind wir dann doch angekommen und packten unsere Sachen.

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Tja und wieder mussten wir ein Uber rufen um zum Flughafen zu kommen. Diesmal half uns der Hotelbesitzer, denn auch der neue Fahrer fand den Weg nicht. Gott sei Dank war der Besitzer super nett und hat uns sehr weitergeholfen. Angekommen am Flughafen hieß es wieder durch unzählige Kontrollen zu gehen und ab ins Flugzeug.

Singapur

Angekommen in Singapur. Wieder einmal mitten in der Nacht und keinen blassen Schimmer wie wir zu unserem Hostel kommen sollen. WIFI ging an diesem Flughafen leider auch nicht, also mussten wir ein teures Taxi nehmen statt einem Uber. Bei diesem letzten Stopp unserer Reise waren wir eine größere Gruppe, da noch mehr Freunde von Özge mit dabei waren. Mit zwei anderen Mädchen von der Gruppe teilten wir ein Zimmer. Ich bin ja ein absoluter Hostel-Hater. Ich kann es gar nicht leiden mit so vielen Menschen ein Zimmer zu teilen und erst recht nicht ein Bad mit komplett fremden Menschen. Bin da etwas eigen, vor allem weil ich einen sehr sehr leichten Schlaf haben und wirklich wegen jedem Geräusche aufwache. Naja, da musste ich jetzt durch. Das Zimmer war super klein, in etwa 10 qm und ohne Fenster. Das konnte ja heiter werden.

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Das Wetter

Das erste was ich lernen musste, war, dass das Wetter nicht so ist wie alle sagen. Angeblich soll es ja, wenn es regnet, immer nur kurz ganz viel regnen und dann alles wieder vorbei sein. Ja denkste, denn bei uns regnete, ach was sage ich, es schüttete eigentlich jeden Tag und das für mindestens eine Stunde. Doch wir nahmen es mit Humor und versuchten das beste daraus zu machen. Auch wenn wir einmal klatschnass waren und es dann super kalt war. Der Beginn meiner Verkühlung.

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Gardens by the Bay

Der Regen machte uns auch einen Strich durch die Rechnung, als wir den Skywalk im Gardens by the Bay machen wollten. Leider durften wir an diesem Abend nicht hinauf und den Walk genießen, dafür haben wir den dortigen Weihnachtsmarkt in seiner vollen Pracht erlebt. Die Lightshow war wirklich sehr eindrucksvoll und hat die etwas schlechte Laune wieder gehoben. Weihnachten rückte immer näher. Komisches Gefühl bei teilweise 30 Grad.

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Skywalk

Am nächsten Tag hatten wir dann den Skywalk nachgeholt, denn wir wollten unsere bereits gekauften Tickets nicht verfallen lassen. Es war wirklich wunderschön den Gardens by the Bay von oben zu sehen, auch wenn sich das Wetter wieder nicht von seiner schönen Seite zeigte.

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Sentosa Island

Da wir nicht wussten was wir machen sollten an diesem Tag, sind wir nach Sentosa Island gefahren. Die Insel ist wirklich sehr schön und auch einen Ausflug wert, man sollte vielleicht ein bisschen mehr Zeit mit bringen, da man wirklich unglaublich viel machen kann. Die einzelnen Aktivitäten findest du auf der Homepage.
Hier ein paar Eindrücke:

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Dieses Eis muss ich exta hervorheben, denn es war so unglaublich gut. Es bestand quasi nur aus Kokosnuss. In einer ausgehöhlten Kokosschale wurde Kokoseis serviert und das Kokoswasser bekam man auch noch zu trinken. Das nenne ich mal recyceln. Ich weiß leider nicht mehr wie das Geschäft geheißen hat, aber es war in der Nähe vom Bora Bora Beach und dieser Hängebrücke.

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Zeit Tschüss zu sagen

Dann war es so weit am nächsten Tag. Wir mussten zum Flughafen. Ich war schon komplett krank und konnte kaum Schlucken, meine Ohren und mein Hals schmerzten scho so. Ehrlich gesagt war ich in diesem Moment nur mehr froh, wenn ich zuhause in meinem Bett liegen und Tee trinken konnte. Trotzdem war da noch das weinende Auge, welches wirklich traurig war, dass sich nun die Reise zu Ende neigte. Wow, wie die Zeit verging. Wir hatten 30 Reisetage hinter uns. 30 Tage voll mit Abenteuer und wunderschönen Erlebnissen. Wie soll man da einfach wieder zurück in den Alltag? Zurück ins kalte, graue und in diesem Falle langweilige Wien.

Wir flogen mit Qatar über Doha zurück nach Wien. Das war meine Reise. Das war Australien. Das war Südostasien. Es war noch unglaublicher als gedacht. Ich durfte so viele neue Eindrücke genießen und auch teilweise über mich hinauswachsen. Die Zeit war einfach traumhaft und Australien ist mindestens eine Reise wert. Ich werde auf jeden Fall zurück kommen und den Rest dieses wunderschönen Kontinents bereisen.

Jenny ❤

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Ein Gedanke zu „Bali und Singapur

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