Sarah Connor

Am 18. März 2017 war ich auf dem Sarah Connor Konzert ihrer „Muttersprache“ –Tour in Berlin. Es war nicht mein erstes von ihr, da ich auf ihrer letzten gleichnamigen Tour, mit dem selben Album, auch dabei war – allerdings in Wien. Sarah ist für mich persönlich eine der sympathischsten, ehrlichsten, lustiges und talentiertesten deutschen Sängerinnen. Genau so war auch das Konzert. Aber lest hier mehr dazu.

Sarah Connor wirkte an diesem Abend leicht nervös, aber genau das machte sie so unglaublich sympathisch und nahbar. Grund dafür war unter anderem ihre Familie, die komplett anwesend war. Komplett bedeutet, die gefühlt halbe Halle ist voll mit Connors.  Auch ihre Kinder durften sich diesmal das Konzert ansehen – ihr jüngstes allerdings nur von Backstage. Jax wird hinter der Bühne von Oma, die selbst achtfache Mutter ist, liebevoll betreut – und der kleine hat auch schon seinen eigenen Backstage-Ausweis. Da muss sich Mama eben mal extra bemühen – was ihr auch gelungen ist.

Ein Lachen das ansteckt

Im Laufe des Konzert zauberte Sarah dem Publikum in der ausverkauften Mercedes Benz Arena immer wieder ein Lächeln auf die Lippen. Ihr ehrliches lockeres Lachen und ihre Natürlichkeit sind ansteckend und lassen diesen Abend wie ein Privatkonzert erscheinen  – trotz der 14.000 anderen Anwesenden.

Ein Star zum Anfassen

Sarah war sehr in Plauderlaune, sie tratschte sehr viel mit ihren Fans – ganz egal ob mit den ersten Reihen oder mit der ganzen Halle. Ihre eingeworfenen Sätze bringen auch den letzten ganz oben im zweiten Rang zu lachen. Es sind Aussagen wie: „Jetzt muss ich mich mal wieder setzen. Nach Songs wie „Bounce“ dankt mir das mein Becken Boden“. – auch kein Wunder, denn erst vor zwei Monaten erblickte ihr viertes Kind das Licht der Welt. Ja richtig gelesen ZWEI! Diese Frau ist ein Wahnsinn und sieht dazu auch noch top aus – keine Spur von Müdigkeit. Auch wünschte sie sich, dass ihr Glas statt mit Wasser voll mit Wodka wäre – natürlich ein Scherz. Die Sätze wirkten nicht einstudiert, sondern sprudelten einfach so aus der Sängerin heraus. Ihre charmant ehrliche  Art ist bewundernswert.

Sarah holt Fan auf die Bühne

Als sie ein Plakat mit der Aufschrift „Lass uns ein Foto machen“ sieht, holt sie das Mädchen kurzerhand auf die Bühne und versucht sich an einem Selfie mit ihr. Sehr amüsant mit anzusehen, denn Sarah gefiel kein Foto und es dauerte eine Weile: „Ich brauche immer 100 Fotos, um ein gutes zu finden.“ Sehr erfrischend normal diese Frau.

1 Millionen – die Zahl des Abends

Nach ihrem wunderschönenen Duett „Bonnie&Clyde“ mit Henning Wehland kam der große Überraschungsmoment für Sarah: Sie wurde für ihr 1 Million Mal verkauftes Album „Muttersprache“ gleich mit fünffach Platin geehrt. Mit diesem Longplayer hat sich Sarah noch einmal ganz neu erfunden und zurecht einen wahnsinns Erfolg damit. Die bis auf den letzten Platz ausverkaufte Mercedes-Benz-Arena feiert mit ihr. Gänsehaut-Moment. Fast schon kitschig.

Old But Good

Doch an  diesem Abend durften, neben den aktuellen Song, auch die Oldies nicht fehlen. Mit Songs wie „Bounce„, „Let´s Go Back To Bed Boy„, „From Zero To Hero“ etc., heizte sie in Bikerjake und Hut die Halle richtig ein. Doch man merkte, Sarah ist nicht mehr das Pop-Girl von damals – und das ist auch gut so. Sie nannte es ihre „Dunkle Vergangenheit“. Sarah Connor braucht keine ausgefallene Show oder knallende Bühneneffekte – allein mit ihrer einzigartigen und powervollen Stimme verzauberte sie die ganze Halle. Welche deutsche Künstlerin schafft es schon so eine große Arena alleine mit Talent auszufüllen?

„Ich bin immer noch im Rausch“

Im Großen und Ganzen war es ein wunderschönes und langes Konzert mit einer sehr sympathischen und gut gelaunten Gastgeberin. Sarah konnte auch nicht genug von diesem Abend bekommen, man hatte das Gefühl, dass sie gar nicht mehr von der Bühne wollte. Auf Facebook beschrieb sie das Gefühl „wie im Rausch“.

Set List:

Intro / Halt mich / Anorak / Deutsches Liebes Lied / Mit vollen Händen / Meine Insel / Wenn du da bist / Sarah Medley (One Night Stand, Let´s Go Back To Bed Boy, From Zero To Hero … ) / Rock With You / From Sarah With Love / Bandnummer  / Das Leben ist schön / Little Love / Wie geht glücklich / Keiner ist wie du / Bonnie & Clyde / Bedingungslos / Kommst du mit ihr / Wie schön du bist / Micheal Jackson Medley (Off The Wall, Don’t Stop Till You Get Enough) / Mein König / Augen Auf

Wart ihr schon auf einem Sarah Connor Konzert? Wie fandet ihr sie? Erzählt es doch in den Kommentaren.

Jenny ❤

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Ein Gedanke zu „Sarah Connor

  1. Pingback: Konzertbiografie | Justtravellicious

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